Samstag, 14. August 2010

wish you were here

Dieses Lied passt heute besser als "happy birthday". Happy ist heute niemand.
Wir sind traurig, daß sich schon wieder Dein Geburtstag jährt, ohne daß wir ihn mit Dir feiern können.

Montag, 2. August 2010

Max braucht Hilfe

Tanja wird nichts dagegen haben, daß der heutige Eintrag nicht ihr selbst gewidmet ist.
Diesmal geht es um ihren kleinen Leidensgefährten Maxi, der an Leukämie erkrankt ist und dringend einen Stammzellenspender benötigt.
Vielleicht kannst DU diesem kleinen Jungen das Leben retten?
Auf seiner Homepage findest Du alle Informationen, die Du benötigst, um Dich typisieren zu lassen. Dabei wird nicht nur die Übereinstimmung Deiner Werte mit denen von Maxi festgestellt. Neben ihm gibt es unzählige andere Menschen, deren Leben nur noch durch einer Stammzellenspende gerettet werden kann und auch für diese Patienten wird die Verträglichkeit mit jeder Spende überprüft.
Die Chance, einen passenden Spender zu finden, ist nicht sehr groß. Aber es ist eine Chance- die einzige!

Donnerstag, 8. Juli 2010

0+2



Heute ist es nun schon zwei Jahre her, daß Du Dich in diese andere Welt von uns verabschiedet hast. Du weißt, dass ich spirituellen Dingen immer eher skeptisch gegenüberstand, aber in diesen zwei Jahren habe ich solche Gedanken doch immer mal zugelassen und finde sie inzwischen angenehm und tröstlich.
Ich stelle Dir manchmal Fragen und bin sicher, Deine Antwort zu kennen. So war es aber eigentlich schon immer. Manche Fragen waren Provokationen um Grenzen auszuloten. Es tut mir natürlich leid um die Zeit, die wir mit ihnen verloren, aber andererseits haben sie uns immer auch ein Stück auf unserem Weg zueinander weitergebracht.
Heute brauche ich Dich nicht mehr zu provozieren. Ich denke, daß ich für viele Entscheidungen der vergangenen Jahre Deine Zustimmung hätte. Es gibt allerdings auch Probleme, die wir schon gemeinsam nicht lösen konnten und die ich immer noch vor mir herschiebe. Das muss sich ändern.
Du schaust mir doch immer mal von oben auf die Finger, oder?

Mittwoch, 26. Mai 2010

Pfingsttreffen

Pfingsttreffen 2010 in Bad Schlema/Erzgebirge


Nach fünfeinhalb Jahren Studiums bestiegen wir im März 1985 auf dem Warschauer Bahnhof in Leningrad den Zug nach Berlin. Wir starteten aufgeregt und neugierig in unseren nächsten Lebensabschnitt und waren froh, mit Prüfungsstress und allen möglichen Unannehmlichkeiten, die das Wohnheimleben und die sowjetische Regulierungs- und Überwachungswut mit sich brachten, endlich abschließen zu können.
Aber schon nach kurzer Zeit in der Heimat merkten wir, wieviel schöne Dinge wir auch zurücklassen mußten und vorallem, wie sehr uns unsere Freunde fehlten, mit denen wir über die lange Zeit unter nicht immer einfachen Bedingungen zu einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden waren. Der Wunsch nach einem Wiedersehen zumindestens mit unseren deutschen Kommilitonen war der Grundstein für eine Tradition, die wir seit dem Jahr 1985 ohne Unterbrechung pflegen- das Pfingsttreffen. Diese Treffen sind ein Fixpunkt in unserer Jahresplanung und wir freuen uns darüber, daß wir auf diese Weise einen guten Kontakt halten und an unseren Schicksalen gegenseitig anteilnehmen konnten und können.
Diese Zusammenkünfte hatten anfangs sehr familiären Charakter und als Nachtquartier mußte oftmals die Luftmatratze des Gastgebers herhalten. Inzwischen hat sich unser Pfingsttreffen herumgesprochen und der Teilnehmerkreis hat sich mit den Jahren erweitert. Es werden immer mal wieder Leute ans Tageslicht gespült, denen man irgendwie einmal während der Studienzeit in Leningrad begegnet ist, die aber nicht unbedingt zum engeren Freundeskreis gehörten. Diese sagen es ihren Freunden weiter... Einerseits ist dadurch etwas von der Intimität verloren gegangen, die wir sehr schätzten, andererseits wurden die Treffen aber auch durch neue Ideen und Initiativen bereichert. Das diesjährige Pfingsttreffen war dafür der beste Beweis.
Gunther und Anja, Freunde von Freunden, die am Leningrader Bergbauinstitut studierten, hatten die Organisation übernommen und konnten uns mit sehr viel Begeisterung und Sachkunde die Geologie und die Geschichte des Bergbaues im Erzgebirge demonstrieren. Neben der reinen Wiedersehensfreude hat sich mit den Jahren also auch ein sehr interessantes Rahmenprogramm entwickelt, daß den Reiz dieser Veranstaltung weiter erhöht.



Das letzte Treffen mit Tanja, Pfingsten 2008 in Hennigsdorf (hier ging es ihr bereits sehr schlecht, aber sie wollte unbedingte alle nocheinmal wiedersehen)


Sonntag, 16. Mai 2010

16. Mai 1982



Ihr Hochzeitskleid hatte die Farbe dieser Rosen.

Sonntag, 9. Mai 2010

Donnerstag, 25. März 2010

Vom Eise befreit



Ja, der Osterspaziergang. Nächste Woche ist er wieder fällig. Sicher wird er hier vorbeiführen.
... im Tale grünet Hoffnungsglück.